Exkursion ins Ars Electronica Center (4D)
Ein Ausflug in die Kulturhauptstadt Europas
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Linz: Eine Stadt ist in Aufruhr! Die 4D kommt am 2. April 09 um 10:00 Uhr in Linz an und macht die Stadt unsicher. Die Klasse wandert durch halb Linz um das Ars Electronica Center zu besuchen, der Weg dahin ist gefährlich – für die Bewohner von Linz versteht sich.
Wir starteten unsere Exkursion in Begleitung von unserem KV Prof. Sams und unserer Informatik-Lehrerin Prof. Sandmayr-Reiter am Bahnhof in Salzburg. In Linz angekommen waren wir erst einmal beeindruckt. So einen schönen Bahnhof haben wohl die wenigsten von uns schon einmal gesehen – aber schließlich sind wir in der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas angekommen.
Zunächst fuhren wir mit der Straßenbahn zum Stadtmuseum Nordico, um eine für uns eher langweilige Zauberei-Ausstellung zu besichtigen – anschließend machten wir uns zu Fuß über die Donau auf den Weg zum neu eröffneten Ars Electronica Center.
Nachdem wir unsere Rucksäcke verstaut hatten, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und zu einem Führer geschickt. Wir erhielten einen guten Einblick, wie die vielen ausgestellten Objekte funktionieren und wofür man sie verwendet.
Im Bereich "Poesie der Bewegung" haben uns die interessanten kinetischen Kunstwerke des Künstlers Arthur Ganson, z.B. ein kleiner Holzstuhl der sich auf einer Steinplatte im Kreis bewegte oder der "Vogelschwarm" besonders gefallen.
Spannend war auch die MAIN GALLERY, besonders das Bio/Brainlab, eine Abteilung in der man Pflanzen klonen konnte (die man jedoch zwei Wochen später abholen muss) sowie das FabLab, weil es dort besondere PCs gab, auf denen man wie auf einem Blatt Papier mit mehreren Werkzeugen in 3D entwerfen und dies dann mit einem Laser aus einem Würfel ausschneiden konnte.
Am Ende der Führung gab es eine Präsentation im DEEP SPACE, einem großen Raum, in dem man 3D-Videos, hochauflösende Bilder oder auch Konstruktionen historischer Orte anschauen kann. Wir haben große Brillen bekommen und eine virtuelle Insel erforscht. Es hat gebrannt und geregnet und es war toll mit den kleinen Inselbewohnern mitzufiebern.
Danach durften wir das AEC auf eigene Faust erkunden. Wir gingen in Kleingruppen zu den Stellen, die uns am meisten gefallen haben, aber auch zu Stationen, die wir in der Führung noch nicht besichtigt hatten, z.B. jene, wo man nur mit Hilfe der Gedankenkraft oder der Augenbewegungen schreiben konnte, Faszinierende Bilder erstellte auch ein medizinische Gerät, das auf Wunsch die eigene Bindehaut fotografierte und mit dem Ärzte frühzeitig Sehschwächen im Augenhintergrund ganz genau feststellen können. Einen bezaubernden Ausblick über die Stadt Linz bietet die Dachterrasse des AEC.
Es hat viel Spaß gemacht, denn alles wurde spielerisch dargeboten, sodass es nicht langweilig wurde. Den Jungs hat v.a. der Boxsack, dessen Verformungen sofort grafisch umgesetzt wurden gefallen, die Mädchen waren eher von dem Roboter beeindruckt, der uns durch eine Kamera "verfolgte" - Man konnte sich sogar etwas mit ihm unterhalten. Wenn man zu ihm sagte: ,,Ich liebe dich!“, lief ein Lächeln über sein Gesicht. Wenn man ihn aber nicht beachtete oder ihn nur anstarrte, wurde er traurig.
Leider ist die Zeit im Ars Electronica Center wie im Flug vergangen und nach dem tiefen Einblick in die digitale Welt mussten wir die Heimreise antreten. Fazit: Linz ist eine großartige Stadt, wer noch nicht dort war, muss unbedingt hin. Auch als Erwachsener lernt man bestimmt viel dazu. Also los! Holt eure Rucksäcke und ab ins Ars Electronica Center.
Bericht von Florian Pauss, Alexander Kern, Anna Forsthuber und Birgit Mühlburger 4D
